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Institutionalisierte Zusammenarbeit

 

Eine Bankenhaftung kommt in Betracht, wenn der Bank eine sog. "institutionalisierte Zusammenarbeit" mit den Initiatoren nachgewiesen werden kann. Ein solches Zusammenwirken wird angenommen, wenn die Bank über eine gewisse Zeit hinweg und in arbeitsteiliger Art und Weise mit dem Emittenten der zu vertreibenden Kapitalanlage zusammen arbeiten. Anhaltspunkte hierfür liegen vor, wenn sich Initiatoren und Banken eines einheitlichen Vertriebs bedienen. Die Anleger können sich dann unter erleichterten Voraussetzungen auf einen Wissensvorsprung der Bank berufen, der eine Aufklärungspflicht der Bank zur Folge gehabt hätte. Die Aufklärungspflicht wird in diesen Konstellationen widerleglich vermutet.

 

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